Page 28

Euskirchen_61_03

3. KOSTEN UND FINANZIERUNG In 2013 wird erstmals in der Geschichte des sozialen Wohnungsbaus in NRW keine flächendeckende Förderung mehr angeboten. Die Förderung von Neubauten bzw. der Ersterwerb von Eigenheimen ist grundsätzlich nur noch in den Gemeinden möglich, deren Bedarfsniveau als „hoch“ oder „überdurchschnittlich“ eingestuft wird. Dies sind im Kreis Euskirchen die Stadt Euskirchen, die Gemeinde Weilerswist und die Stadt Zülpich. Die Förderung des Erwerbs vorhandenen Wohnraums (Eigenheime und selbstgenutzte Eigentumswohnungen mit gutem energetischem Standard oder Kombimodell) bleibt in allen Gemeinden und Städten des Kreises erhalten. Für nähere Informationen zu den Förderangeboten stehen Ihnen die Mitarbeiter der Abteilung 63 Bauen und Wohnen (Telefon: 02251/15523) gerne zur Verfügung. Darüber hinaus finden Sie weitere Informationen auf den Internet-Seiten des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und der NRW.BANK. 3.2.6 Investives Bestandsförder- programm Als wohnungspolitischer Beitrag zur Lösung der aktuellen demografischen und siedlungsstrukturellen Probleme im Wohnungsbestand des Landes NRW wurde ein investives Bestandsförderprogramm aufgelegt. Dieses soll dazu beitragen, differenzierte Wohnangebote im Bestand insbesondere für ältere und auch pflegebedürftige Menschen zu schaffen, damit diese langfristig in ihren Wohnungen und ihrem Wohnquartier wohnen bleiben und bei Bedarf auch ambulant gepflegt werden können. In diesem Sinne werden bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand in Mietwohnungen ebenso wie in Eigenheimen und Eigentumswohnungen gefördert. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur baulichen Anpassung und Umbau von bestehenden Dauerpflegeeinrichtungen gefördert, die zur Verbesserung der Wohn- und Lebensbedingungen ihrer Bewohner beitragen. Zum Erhalt des historischen Erbes und zur Behebung oder Vermeidung städtebaulicher Missstände in Wohnsiedlungen von besonderem städtebaulichen Wert in NRW werden außerdem bauliche Maßnahmen zur denkmalgerechten Erneuerung von selbst genutztem Wohnraum (Eigenheime und Eigentumswohnungen) gefördert. Förderzweck sind die denkmalgerechte Modernisierung und energetische Optimierung von Wohngebäuden, die in historischen Stadt- und Ortskernen oder in denkmalgeschützten Werks- und Genossenschaftssiedlungen, in sonstigen Gebieten mit Erhaltungssatzung sowie in Stadterneuerungsgebieten nach den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008, SMBL.NRW.2313) liegen.


Euskirchen_61_03
To see the actual publication please follow the link above