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7. BAUEN UND UMWELT 60/61 cen und der Minderung der Abhängigkeit von Energieimporten, eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Wärme aus Erneuerbaren Energien zu fördern.“ Bis zum Jahr 2020 soll so der Anteil Erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch auf 14 % erhöht werden. Erneuerbare Energien im Sinne dieses Gesetzes sind 1. die dem Erdboden entnommene Wärme (Geothermie) 2. die der Luft oder dem Wasser entnommene Wärme mit Ausnahme von Abwärme (Umweltwärme) 3. die durch Nutzung der Solarstrahlung zur Deckung des Wärmeenergiebedarfs technisch nutzbar gemachte Wärme (solare Strahlungsenergie) und 4. die aus fester, flüssiger oder gasförmiger Biomasse erzeugte Wärme. Zur Geothermie (Ziffer 1) ist darzulegen, das diese Anlagen der wasserrechtlichen Erlaubnis durch die Untere Wasserbehörde bedürfen. Gleiches gilt auch für Wärmepumpen in der Form der direkten Grundwasserbenutzung (Förderung von Grundwasser und Versickerung nach Wärmenutzung in einen sog. Schluckbrunnen) Die Eigentümer von Gebäuden, die neu errichtet werden, müssen den Wärmeenergiebedarf durch die anteilige Nutzung von Erneuerbaren Energien decken (auf Ausnahmen und Ersatzmaßnahmen wird verwiesen). Die, je nach Energieart unterschiedlichen Nachweise (z. B. Energieausweis, Sachverständigenbescheinigung, Bescheinigung des Wärmenetzbetreibers)sind der zuständigen Behörde innerhalb von drei Monaten ab dem Inbetriebnahmejahr der Heizungsanlage des Gebäudes und danach auf Verlangen vorzulegen oder die Nachweise wurden bereits zur Fertigstellungsabnahme vorgelegt. Die Nutzung Erneuerbarer Energien für die Erzeugung von Wärme wird durch den Bund bedarfsgerecht gefördert. Siehe auch www.erneuerbare-energien.de


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